Schiebehilfe für Rollstühle: Für wen ist sie sinnvoll?

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Schiebehilfe für Rollstühle: Für wen ist sie sinnvoll?
Reha-Technik

Schiebehilfe für Rollstühle: Für wen ist sie sinnvoll?

Eine elektrische Schiebehilfe unterstützt vor allem Begleitpersonen beim Schieben und Bremsen eines Rollstuhls. Sinnvoll ist sie überall dort, wo Wege Steigungen oder Gefälle haben oder wo die begleitende Person den Rollstuhl aus eigener Kraft nicht mehr sicher bewegen kann – etwa bei längeren Strecken oder schwererem Gewicht.

Was ist eine Schiebe- und Bremshilfe?

Die elektrische Schiebehilfe ergänzt einen manuellen Rollstuhl um einen Motor, der die Begleitperson beim Anschieben unterstützt. Die Bremshilfe sorgt umgekehrt für sicheres, kontrolliertes Abwärtsfahren. Beide entlasten Rücken und Arme der Begleitperson deutlich.

Für wen ist sie besonders geeignet?

  • Begleitpersonen mit wenig Kraft – etwa ältere oder selbst gesundheitlich eingeschränkte Angehörige.
  • Hügeliges Umfeld – bei Steigungen und Gefällen im Wohnumfeld deutlich mehr Sicherheit.
  • Längere Strecken – wenn tägliche Wege sonst zu anstrengend wären.
  • Schwerere Nutzer – wenn das Gesamtgewicht das sichere Schieben erschwert.

Abgrenzung zum Zusatzantrieb

Die Schiebehilfe richtet sich an die Begleitperson. Soll sich der Rollstuhlfahrer selbst wieder aktiv fortbewegen, sind restkraftverstärkende Zusatzantriebe wie e-motion oder ein faltbarer e-fix-Antrieb die passendere Lösung. Beide Wege besprechen wir gern individuell – mehr unter Schiebehilfen für Rollstühle.

Kostenübernahme

Als Hilfsmittel kann eine Schiebe- bzw. Bremshilfe bei ärztlicher Verordnung und entsprechender Begründung von der Krankenkasse übernommen werden. Entscheidend ist, dass sie die Teilhabe ermöglicht oder die Pflege erleichtert. Wir unterstützen Sie bei Anforderungsprofil und Antrag.

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