Druckstellen vermeiden
Hilfsmittel gegen Dekubitus
Wir bieten Ihnen eine optimale häusliche Versorgung mit Anti-Dekubitus-Systemen zur Prophylaxe sowie als begleitende Therapie und zur Positionierung. Die für Sie geeigneten Hilfsmittel werden von unserem examinierten Fachpersonal anhand eines Erhebungsbogens ermittelt. Somit wird auf Ihre individuellen Bedürfnisse eingegangen und die Versorgung entsprechend angepasst.
Ihr Vorteil
Die langjährige praktische Erfahrung unserer examinierten Gesundheits- und Krankenpfleger/innen und der Pflegefachkräfte innerhalb der stationären und mobilen Kranken-/ Altenpflege, welche Ihnen für eine professionelle Beratung in der Anti-Dekubitus-Versorgung sowie in pflegerischen Belangen zur Seite stehen.
Dekubitus – Was ist das?
Ein Dekubitus ist eine lokale Schädigung der Haut und des darunterliegenden Gewebes aufgrund von längerer Druckbelastung, die Störung der Durchblutung führt. Weitere Bezeichnungen sind Dekubitalgeschwür, Druckgeschwür oder Wundliegegeschwür.
Je nach Stärke der Hautschädigung teilt man Dekubitalulcera in 4 Kategorien/Grade ein:
- Kategorie/Grad 1: Nicht wegdrückbare Rötung bei intakter Haut
- Kategorie/Grad 2: Oberflächliches Druckgeschwür bei Teilverlust der Haut (oberflächiger Hautdefekt, gefüllte Blase)
- Kategorie/Grad 3: Verlust der Haut (tiefe Wunde OHNE Beteiligung von Knochen, Muskeln oder Sehnen, Belag kann vorliegen – jedoch nicht in der Tiefe)
- Kategorie/Grad 4: Vollständiger Haut- oder Gewebsverlust (totaler Gewebsverlust mit freiliegenden Knochen, Sehnen oder Muskeln, Belag, Schorf oder Nekrosen können vorliegen)
Anti-Dekubitus-Hilfsmittel
Häufig gestellte Fragen zu Anti-Dekubitus-Hilfsmitteln
Das erste Anzeichen ist eine nicht wegdrückbare Rötung bei intakter Haut. Wenn die Hautstelle trotz weggenehmem Druck rot bleibt, ist dies ein deutlicher Hinweis auf eine beginnende Schädigung und erfordert sofortige Druckentlastung durch Lagerungswechsel /Positionierung.
Das wird mittels einer Anamnese mit einem Erhebungsbogen durch die PF4 individuell ermittelt.
Die Auswahl des geeigneten Hilfsmittels erfolgt durch examiniertes Fachpersonal (Gesundheits- und Krankenpfleger/innen) des Sanitätshauses.
Weichschaummatratzen eignen sich zur Prophylaxe und Therapie bis Grad 4 und sind besonders vorteilhaft für Schmerzpatienten, demente Patienten oder Personen mit neurologischen Erkrankungen (z.B. Parkinson, MS), da sie geräuschlos arbeiten und keine Aggregatverstellung erfordern.
Die Behandlung beginnt immer mit einer konsequenten Druckentlastung der betroffenen Stelle, z. B. durch spezielle Anti-Dekubitus-Sitzkissen oder eine geeignete Matratze und individuelle Lagerung / Positionierung. Hinzu kommt eine fachgerechte, an das Stadium und Wundphase angepasste Wundversorgung.
Ein Dekubitus Grad 2 (oberflächliches Druckgeschwür) kann unter optimalen Bedingungen (konsequente Druckentlastung und fachgerechte Wundversorgung) heilen. Die Heilungsdauer ist jedoch individuell und hängt von einigen Faktoren ab.
Das Wichtigste ist, weiteren Druck auf die betroffene Stelle zu vermeiden. Zudem sollte die Wunde fachgerecht versorgt und keine ungeeigneten Mittel oder Hausmittel angewendet werden, die die Heilung verzögern oder Infektionen hervorrufen können.
Die Weichschaummatratze passt sich der Körperform an und polstert die gefährdeten Stellen, wie z. B. Steiß und Fersen, weich aus (druckentlastend). Die Wechseldruckmatratze arbeitet mit im Intervall wechselnd aufgepumpten Luftkammern, um eine dynamische Druckentlastung und damit eine aktive Durchblutungsförderung zu erreichen.
Ja, sowohl Anti-Dekubitus-Matratzen (wie Weichschaum- oder Wechseldruckmatratzen) als auch Dekubituskissen sind Hilfsmittel. Bei ärztlicher Verordnung und medizinischer Notwendigkeit zur Prophylaxe oder Therapie werden die Kosten in der Regel von der Krankenkasse oder Pflegekasse übernommen.
Ein Dekubitus ist eine lokale Schädigung der Haut und des darunterliegenden Gewebes, meist durch anhaltenden Druck verursacht. Die Schädigung wird in 4 Kategorien/Grade eingeteilt.
Kategorie/Grad 1: nicht wegdrückbare Rötung
Kategorie/Grad 2: Oberflächlicher Hautdefekt
Kategorie/Grad 3: tiefe Wunde, Verlust der Haut
Kategorie/Grad 4: vollständiger Gewebeverlust

