Barrierefreies Wohnen kombiniert Hilfsmittel und bauliche Anpassungen, damit Menschen mit eingeschränkter Mobilität möglichst selbstständig zu Hause leben können. Dazu zählen Bade- und Duschhilfen, Mobilitätshilfen wie Rollator und Rollstuhl, Pflegebetten, Patientenlifter sowie Umbauten wie Rampen, Haltegriffe oder ein Treppenlift.
Hilfsmittel für mehr Selbstständigkeit
- Im Bad – Badewannenlift, Badewannensitz, Badewannenbrett und Dusch-Toiletten-Rollstuhl schaffen Sicherheit bei der Hygiene.
- Für die Mobilität – Rollatoren, Gehstützen sowie Standard-, Aktiv- und Elektrorollstühle erhalten die Bewegungsfreiheit.
- Im Schlafzimmer – Pflegebetten und elektrische Einlegerahmen erleichtern Ein- und Ausstieg sowie die Pflege.
- Beim Heben – Patientenlifter und Aufrichtlifter ermöglichen rückenschonendes Umsetzen.
- Auf der Treppe – Treppenlifte und mobile Treppensteighilfen überwinden Stockwerke sicher.
Bauliche Anpassungen und Zuschüsse
Bauliche Maßnahmen wie bodengleiche Duschen, Rampen, Türverbreiterungen oder ein Treppenlift gelten als wohnumfeldverbessernde Maßnahmen. Bei vorliegendem Pflegegrad (ab Pflegegrad 1) bezuschusst die Pflegekasse sie mit bis zu 4.180 € je Maßnahme (Stand 2025); bei mehreren Anspruchsberechtigten im Haushalt bis zu 16.720 €. Ergänzend kommen KfW-Förderkredite und regionale Programme infrage.
Schritt für Schritt zum barrierefreien Zuhause
Sinnvoll ist eine Wohnraumanalyse: Wo entstehen Stolperstellen, welche Räume sind schwer erreichbar, welche Tätigkeiten fallen schwer? Auf dieser Basis lässt sich eine passende Kombination aus Hilfsmitteln und Umbauten planen. Wir beraten Sie individuell und übernehmen die Abwicklung mit den Kostenträgern – ein Überblick über die Produkte findet sich unter Reha-Technik.

